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SEPA

Ist Ihr ERP System bereits fit für SEPA?

Wenn nicht, dann sollten Sie zeitnah handeln!

Der Countdown läuft:

Ab dem 01.02.2014 werden die nationalen Zahlungsformate für den Datenaustausch zwischen Kunden und Banken auf das SEPA Format umgestellt.

Das bedeutet für Sie als Unternehmen, dass auch Sie im inländischen Zahlungsverkehr zukünftig mit den IBAN- und BIC-Codes arbeiten werden. Sollten Sie mit Lastschrifteinzügen arbeiten, ändert sich für Sie noch mehr.

Was bedeutet dieses für Kunden, die den Zahlungsverkehr einsetzen?

Das Modul Zahlungsverkehr ermöglicht schon jetzt die Erstellung von XML Dateien im SEPA Format. Wir ergänzen im neuen Release die Funktionalität um die Verwaltung für erteilte und erhaltene Mandate, passen den Lastschriftvorschlag bezüglich der Fristenberechnung an.

Das Wichtigste zu SEPA kurz und prägnant

Ab dem 01.02.2014 dürfen Banken nach dem Willen der Eurokraten Überweisungen und Lastschriften von Unternehmen und Vereinen ausschließlich im SEPA-Datenformat annehmen und ausführen. Ab diesem Tag gilt für Zahlungen im Geschäftsverkehr ausschließlich die 22-stellige IBAN-Nummer.

Aber was bedeutet das eigentlich für Sie und Ihr Unternehmen? Und was müssen Sie beachten?

Wir haben einige Fragen für Sie zusammengefasst und aufgeführt:

Was bedeutet SEPA?

SEPA steht für „Single Euro Payments Area", dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dieser besteht aus 33 europäischen Ländern. Innerhalb der SEPA werden europaweit standardisierte Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen angeboten. Dadurch können Unternehmen und Verbraucher bargeldlose Zahlungen auch über die Ländergrenzen hinweg tätigen.

Was ändert sich für Firmen, die mit Lastschriften arbeiten?

Zukünftig gibt es dann zwei unterschiedliche Verfahren – die SEPA Basislastschrift (SEPA Core Direct Debit) sowie die SEPA Firmenlastschrift (SEPA Business to Business Direct Debit). Beide Verfahren unterscheiden sich durch die Berechnung der Einzugsfristen und durch die Möglichkeit des Widerspruchs. Das Verfahren SEPA B2B ist nur zwischen Firmen erlaubt und gestattet, im Gegensatz zu SEPA Core, keinen Widerspruch gegen den Einzug. Beide Verfahren setzen die Erteilung eines Mandates des Kunden voraus.

Wie sieht das SEPA Datenformat aus?

Zum Einreichen belegloser SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften gibt es ein neues Datenformat. Das bisher in Deutschland genutzte DTAUS-Format unterstützt SEPA-Zahlungen nicht. Das neue SEPA-Datenformat basiert auf dem ISO Standard 20022 und nutzt XML (eXtensible Markup Language) als Syntax.

Muss ich auf die SEPA-Zahlverfahren umsteigen?

Ja. Bis zum 31. Januar 2014 wird es die bestehenden nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren weiterhin geben. Die SEPA-Verfahren werden parallel angeboten. Eine Verpflichtung zur Umstellung auf die SEPA-Verfahren besteht gemäß der durch den europäischen Gesetzgeber verabschiedeten Verordnung zum 1. Februar 2014.

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer und wo erhalte ich diese?

Mit der Gläubiger-Identifikationsnummer kann der Einreicher von SEPA-Lastschriften europaweit und unabhängig von seiner Bankverbindung eindeutig identifiziert werden. Die 16-stellige alphanumerische Nummer benötigen SEPA-Lastschrifteinreicher zwingend. Ohne Angabe dieser Nummer erfolgt keine Bearbeitung der eingereichten Transaktionen.

Die Gläubiger-Identifikationsnummer kann nur online bei der Deutschen Bundesbank beantragt werden.

Wir finden auch für Ihre Microsoft Dynamics AX (AX3.0, AX4.0, AX2009, AX2012) oder NAV-Version (NAV 2.60 - NAV 2013) eine individuelle Lösung. Bei Fragen oder für ein unverbindliches Angebot schreiben Sie einfach eine Email an info@prodware.de.

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